Aktivieren und bewegen von älteren Menschen [Rezension]

Aktivieren und bewegen

Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen ist ein praxisorientierter Ratgeber für sämtliche Berufsgruppen, welche darauf ausgerichtet sind, Hochbetagte mit mehr oder weniger ausgeprägten Bewegungseinschränkungen zu betreuen oder zu pflegen. Das Buch ist optimal für Altenpflege-, Altenpflegehilfs- und Betreuungskräfte, Alltagsassistenten, sozialpädagogische wie auch therapeutische Berufsgruppen in Alten- oder Pflegeheimen sowie Übungsleiter, Gymnastik- und Sportlehrer in der Altenarbeit geeignet. Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen will mit mannigfaltigen Anregungen aufzeigen, dass eine ganzheitliche Aktivierung und psychosoziale Betreuung hochbetagter und pflegebedürftiger Menschen, welche zwar in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, trotzdem vielfältige, abwechslungsreiche und unterhaltsame Förderstunden beinhalten.

Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen bietet eine Fülle von Anregungen für die praktische Gestaltung von Bewegungs- und Spielangeboten mit Hochbetagten, welche thematisch zugeordnet werden: Schulung der Sinne, Rhythmus und Tanz, Spielen, Beweglichkeit: Gymnastik, Gedächtnisschulung, Alltagsmaterialien, Bewegungsgeschichten, Lebenspraktische Fähigkeiten und speziell an die Bedürfnisse und Besonderheiten dieser Zielgruppe angepasst sind. Dabei stehen die Schulung des Bewegungsapparates, das eigene Körpergefühl, die Stabilisierung der Psyche und die Erhaltung der körperlichen Funktionsfähigkeit.

Jedes Kapitel im Praxisbuch Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen wird zuerst ausführlich vorgestellt und in seiner Bedeutung für die älteren Menschen beschrieben, gefolgt von praktischen Ideen, organisatorischen Bedingungen und konkreten Hinweisen zur Stundendurchführung und -planung sowie zum Einsatz von Musik oder verschiedensten Materialien. Dabei stellt sich heraus, dass sich gerade erlebniszentrierte Arbeitsweisen, welche das Selbsterleben anregen und einen individuellen Ausdruck zulassen, für Hochbetagte als geeignet erweisen. Sinneserfahrungen und Bewegung zu fördern bedeutet dabei die Aktivierung des eigenen Körpererlebens, die Festigung der eigenen Identität, gerade, aber nicht nur wenn die Erinnerung schwindet sowie Alltagssituationen zu beherrschen. Aktivieren und Bewegen von älteren Menschen zeigt auf, dass es in der Altenhilfe nicht nur um die pflegerische Arbeit geht und die Begleitung, Aktivierung sowie psychosoziale Betreuung hierbei einen bedeutenden Stellenwert für die Lebensqualität haben.

Aktivieren und bewegen
Aktivieren und bewegen von älteren Menschen 
Schulung der Sinne Beweglichkeit durch Gymnastik
Rhythmus und Tanz, 
Marianne Eisenburger, MEYER & MEYER Verlag, 
16,5 x 24,0 cm, Klappenbroschur, 33 Fotos, in Farbe, 136 Seiten
Erscheinungsdatum: 04.10.2016, ISBN: 978-3-89899-545-0, € 16,95

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Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik [Rezension]

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Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik ist ein praxistauglicher Leitfaden mit einer Vielzahl an Ideen, die aufzeigen, wie hochbetagte sowie demenzkranke Menschen durch Sprichwörter und Musik in Form von Volks- und Kinderliedern, Schlagern und klassischer Musik aktiviert werden können. Es werden 20 Themen aus Alltag und Jahreskreis von „Namen und ihre Bedeutung“, „Die Zeit und die Uhr“, „Lachen und Frohsinn“ bis hin zu „Glocken und Neubeginn“ behandelt.

Zu jedem Kapitel in Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik werden Lieder, Redewendungen und Sprichwörter als Teil unseres „kollektiven Gedächnisses“ angeboten, dazu Rätsel und Fragen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Je nach Lebenserfahrung sowie persönlichem Hintergrund kann so der Zugang zu einem verschlossenen Menschen geöffnet und unmittelbar Erinnerungen berührt werden. Auch Anfänger auf diesem Gebiet können die Inhalte praxisnah umsetzen. Dazu bietet die beiliegende CD im Praxisratgeber Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik eine gelungene Auswahl an zahlreichen Liedern zum Mitsingen und Zuhören sowie Werke aus der Klassik zum Genießen und Zuhören. Gerade die Kombination aus Singen und Sprache bringt besonderen Erfolg in der Aktivierung von hochbetagten sowie demenzkranken Menschen.

„Ein Sprichwort, ein Wahrwort“ – Generationen sind sie ins Stammbuch geschrieben und damit fest im Langzeitgedächnis vor allem älterer Menschen verankert. Wer kennt nicht die Aussprüche und Redewendungen „Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur“, „Morgenstund hat Gold im Mund“, „Kommt Zeit, kommt Rat“ oder „In der Kürze liegt die Würze“. Diese kurzen einprägsamen Sätze beinhalten tiefe praktische Lebensweisheiten und begründen sich auf einer langen Erfahrung, manchmal waren sie selbst Teil der Erziehung. Sie eignen sich daher optimal in der Arbeit mit hochbetagten und dementiell erkrankten Menschen um ein Gespräch zu beginnen sowie für biografische Tätigkeiten, in denen die Erinnerungen und Gedanken lebendig werden.

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Diese bewährten, ideenreichen Praxismodelle in Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik mit den mannigfaltigen Themen eignen sich für Pflegende in Alteneinrichtungen, Alltagsassistenten, Betreuungskräfte, ehrenamtlich engagierte Tätige, therapeutische und sozialpädagogische Berufsgruppen sowie Angehörige. Sie eröffnen heitere, überraschende, anregende, vor allen Dingen wertvolle Augenblicke, wenn die Erinnerungen wach werden. Eine Aktivierung, welche Freude bereitet und somit eine wunderbare Unterstützung in der Arbeit mit hochbetagten und demenzkranken Menschen, ob in der Einzelbetreuung oder in der Gruppenarbeit darstellt.

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Vorwort – Sprichwörter, Lieder und Musik in der Begleitung hochbetagter und demenzkranker Menschen – Tipps für die Praxis –
Praxismodelle: Glück und Segen – Die Zeit und die Uhr – Musik und Tanz – Lachen und Frohsinn – Haus und Hof – Beruf und Arbeit – Essen und Trinken – Zahlen und Symbole – Blumen und Blätter – Vögel und Federvieh – Farben und Formen – Stadt und Land – Wasser und Waschen – Küche und Haushalt – Kleine und große Tiere – Kleidung und Erscheinung – Urlaub und Reisen – Wind und Wetter – Namen und ihre Bedeutung – Glocken und Neubeginn –
Anhang: Werbeslogans – Aktivieren mit dem Alphabet – Die Diakonie in Bayern – Alphabetisches Liedverzeichnis –
Inhalt der CD: Glückes genug – Glück auf, der Steiger kommt – Alleweil ein wenig lustig – Alle Vögel sind schon da – Man müsste Klavier spielen können – Mexikanischer Walzer – Humorske, op. 101 Nr. 7 – Kein schöner Land in dieser Zeit – Fröhlicher Landmann, von der Arbeit zurückkehrend – Es klappert die Mühle am rauschenden Bach – Glissandowalzer (Das Butterbrot) – Es waren zwei Königskinder – Ich tanze mit dir in den Himmel hinein – Komm mit nach Varasdin – Frau Schwalbe ist ’ne Schwätzerin – Im Kraphenwaldl (Kuckuckspolka) – Bunt sind schon die Wälder – Widele, wedele, hinterm Städtele – Heißa Kathreinerle – Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt‘ – Muss i denn zum Städtele hinaus – Heut kommt der Hans zu mir – Für Elise – Bruder Jakob – Oh, wie wohl ist mir am Abend – Musik, Musik, Musik (Ich brauche keine Millionen)

Ulrike Eiring ist staatlich geprüfte Musikpädagogin und absolvierte am Richard-Strauß-Konservatorium in München die zusätzliche Ausbildung mit dem Titel „Musik mit Senioren“. Im Rahmen ihrer langjährigen Praxiserfahrungen in verschiedenen Alteneinrichtungen entwickelte sie dieses Konzept zur geistigen Aktivierung von Senioren durch Sprichwörter, Lieder und Musik.

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Dabeisein

Erleben

Mitmachen

Emotionen haben

Nähe spüren

Zufrieden sein

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Aktivieren mit Sprichwörtern, Liedern und Musik
Praxismodelle für die Begleitung hochbetagter und demenzkranker 
Menschen, Bindung Broschur, 96 Seiten
Schott GmbH & Co. KG, Mainz
ISBN 978-3-7957-0835-1   ISMN 979-0-001-19477-8

Tinnitus – Interview mit dem Arzt und Buchautor Dr. med. Eberhard J. Wormer

Tinnitus: „Wer sich mit seinen Ohrgeräuschen vertraut macht, kann sich von ihnen dauerhaft befreien!“

„Chronische Ohrgeräusche sind ins Gedächtnis eingebrannte Erinnerungen – das Brandzeichen großer körperlicher oder psychischer Belastungen. Für eine erfolgreiche Tinnitus-Therapie sollte der ganze Mensch miteinbezogen werden, um die belastenden Gedächtnisspuren nachhaltig zu löschen. Mit einer individuellen Mischung ganzheitlicher Angebote gelingt es vielen Tinnitus-Patienten, einen erträglichen Kompromiss mit ihren Ohrgeräuschen zu schließen oder diese ganz zum Schweigen zu bringen.“ Dr. med. Eberhard J. Wormer, Autor des Ratgebers „Tinnitus. Wie Ohrgeräusche entstehen und wie man sich davon befreit“, hat sich eingehend mit den Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Tinnitus auseinandergesetzt und bietet Betroffenen eine hoffnungsvolle Perspektive auf Heilung.

Der Tinnitus hat sich laut aktuellen Studien in den letzten Jahrzehnten immer weiter ausgebreitet. Was sind die Gründe für die Häufigkeit dieses Ohrenleidens?

Dr. Wormer: Es sieht so aus, als ob zunehmender Leistungsdruck in Beruf und Alltag eine der Hauptursachen ist. Wir stehen unter Dauerstress. Der hohe Lärmpegel in den wachsenden Städten verschärft das Problem: Da die Ohren immer „offen“ für Hörwahrnehmungen sind, werden sie zwangsläufig zum Stressvermittler. Dauerstress verursacht körperliche Reaktionen, die zu vielfältigen Gesundheitsstörungen beitragen. Somit fungiert ein Tinnitus häufig als Warnsignal, den eigenen Lebensstil und die eigenen Leistungserwartungen zu überprüfen und zu verändern.

Bereits im Altertum wird vom rätselhaften „Klingeln der Ohren“ berichtet, und zahlreiche Künstler und Komponisten litten darunter. Welche berühmten Leidensgenossen sind hier zu nennen, und wie versuchte man damals, den Tinnitus zu behandeln?

Dr. Wormer: Die bekanntesten historischen Tinnitus-Opfer sind Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Bedřich Smetana („Die Moldau“). Die von Pathos und Empfindsamkeit geprägten Epochen der Klassik und Romantik waren besonders anfällig für eine extrem subjektive Interpretation beunruhigender Innengeräusche. Eine Behandlung des Tinnitus existierte damals nicht. Die Betroffenen mussten sich mehr schlecht als recht mit ihrem Leiden abfinden. Obwohl Hippokrates im 5. Jahrhundert v. Chr. bereits das Prinzip der Tinnitus-Maskierung – d. h. einer Art „Überspielung“ des Tinnitus mit einem angenehmeren Geräusch – kannte, gab es in den nachfolgenden Jahrtausenden keine sinnvollen Therapien. Im Extremfall griff man gar zum Skalpell.

Der Tinnitus gilt zwar meistens nur als Symptom, kann aber durchaus ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Worauf deuten die Ohrgeräusche hin, und welche Krankheiten können daraus entstehen?

Dr. Wormer: Im Prinzip sind Ohrgeräusche zunächst ein Alarmsymptom, das auf einen Überforderungszustand des Individuums hinweist. Das Symptom Tinnitus hat dann Krankheitswert, wenn Betroffene chronisch darunter leiden und psychosoziale Störungen hinzukommen (Angst, Depression, Schlafstörungen, Berufsunfähigkeit) – bis hin zum Suizid! In dieser Hinsicht sind chronische Ohrgeräusche mit chronischen Schmerzen vergleichbar: Das subjektiv empfundene Symptom Schmerz entwickelt sich durch Chronifizierung zur Schmerzkrankheit (Fibromyalgie).

Die Betroffenen leiden besonders darunter, dass nur sie selbst die Störgeräusche wahrnehmen können. Welche Diagnosemöglichkeiten hat hier die Medizin, und wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Dr. Wormer: Der zuständige Facharzt ist in der Regel der HNO-Arzt. Im besten Fall wird er Ihnen bei der Schilderung Ihrer Leidensgeschichte zuhören, bevor eine Mittelohrprüfung sowie subjektive und objektive Hörprüfungen durchgeführt werden. Gelegentlich steckt das Übel in der Halswirbelsäule oder auch im Kiefergelenk, wenn man chronisch mit den Zähnen knirscht und presst – auch ein Stresssymptom! Man sollte dann einen Arzt aufsuchen, wenn der Tinnitus als beunruhigend, bedrohlich oder unerträglich empfunden wird.

Das Gehör des Menschen ist so faszinierend wie komplex. Wie funktioniert die akustische Wahrnehmung eigentlich, und weshalb kommt es zum Tinnitus?

Dr. Wormer: Das Ohr besteht im Prinzip aus einem immerwährend eingeschalteten „Mikrofon“ (Ohren) und einer „Software“ zur Verarbeitung akustischer Informationen (Gehirn). Für Ohrgeräusche kommen viele möglich Ursachen infrage; sie können im peripheren Ohr oder bei der zentralen Verarbeitung von Audiosignalen ausgelöst werden. Am häufigsten entsteht Tinnitus an der Hörschnecke (Cochlea) oder innerhalb der zentralen Hörbahn. Neun von zehn Tinnitus-Patienten sind zudem schwerhörig. Man glaubt, dass zunächst eine veränderte Spontanaktivität des Hörnervs zur Bildung eines Tinnitus-Musters in der zentralen Hörbahn beiträgt – der Hörnerv entwickelt ein Eigenleben. Ist die Hörnerv-Aktivität abgeklungen, bleiben störende Ohrgeräusche als akustische Erinnerung erhalten.

Die Behandlung des Tinnitus soll nach wie vor schwierig sein, da viele Fragen noch ungeklärt sind. Was steht einer wirksamen Therapie entgegen? Welche Hoffnung gibt es für die Betroffenen?

Dr. Wormer: Medizinische Behandlungen beziehen sich nur auf das „Mikrofon“ (Außen-, Mittelohr) und die „Tonabnehmer“ (Innenohr, Hörschnecke). Dort ist Schluss. Das eigentliche Tinnitus-Drama spielt sich aber jenseits der Hörschnecke ab und betrifft viele mit Hörwahrnehmungen verknüpfte Hirnzentren. Das bedeutet, dass man mit Therapien, die den ganzen Menschen miteinbeziehen, am weitesten kommt. Es gibt berechtigte Hoffnung, dank solcher Therapien einen erträglichen Kompromiss mit seinem Tinnitus schließen zu können oder ihn ganz zum Schweigen zu bringen.

Besonders vielversprechend sind also ganzheitliche Behandlungsansätze. Was ist deren Ziel, und wie kann es gelingen, die Lebensqualität zurückzugewinnen?

Dr. Wormer: Die gute Nachricht: Bei bis zu 70 Prozent der Betroffenen verschwindet der Tinnitus spontan! Chronische Ohrgeräusche sind ins Gedächtnis eingebrannte Erinnerungen – an Zeiten großer körperlicher und psychischer Belastungen. Das unüberhörbare Brandzeichen eines früheren Dauerstresszustandes. Solche Gedächtnisspuren zu löschen, ist das Ziel. Dies gelingt am besten mit Entspannungsmaßnahmen und „Abgewöhnungstherapien“. In manchen Fällen helfen zusätzlich Hörgeräte oder sogenannte Masker. Oft ist Schwerhörigkeit mit im Spiel. Dafür sind HNO-Ärzte zuständig. Viele Tinnitus-Betroffene schaffen es, mit einer individuellen Mischung von Maßnahmen ganzheitlicher Angebote ihre Ohrgeräusche in den Griff zu bekommen.

Ihr Ratgeber betont die Bedeutung von Aufklärung und Information für die Bewältigung des Tinnitus-Problems. Welche Angebote für Selbsthilfe gibt es, an wen sollten sich Betroffene wenden?

Dr. Wormer: Ohrgeräusche werden fast immer als hochgradig beunruhigend und verstörend erlebt. Mitunter verbreiten sie Angst und Schrecken. Wenn man über die Funktionen der Hörwahrnehmung informiert ist, verliert der Tinnitus seinen dämonischen Charakter. Und man begreift ihn als zugehörig zum eigenen Selbst. Das Qualitätsniveau der Tinnitus-Therapie in Deutschland ist vergleichsweise hoch – nicht zuletzt wegen der Aufklärungsarbeit und des Engagements der Deutschen Tinnitus-Liga (DTL, http://www.tinni.net). Die Deutsche Tinnitus-Liga ist eine erste Adresse für Tinnitus-Betroffene, hier finden Sie Selbsthilfegruppen und Chatforen (www.forum.tinnitus-liga.de). Die Chancen stehen gut, dass Sie von Ihren Ohrgeräuschen befreit werden!

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Mankau Verlages.

Dr. med. Eberhard J. Wormer 
Tinnitus Wie Ohrgeräusche entstehen und  wie man sich davon befreit  
Mankau Verlag, 1. Auflage 18. Mai 2015 
Klappenbroschur, 16 x 22,4 cm, zweifarbig, 190 Seiten 14,95 € (D) / 15,40 € (A), 
ISBN 978-3-86374-218-8

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Wie Rebekka beinahe Weihnachten verschlief [Rezension]

Wie Rebekka beinahe Weihnachten verschlief

Rebekka liebt ihre große Schwester Maria über alles. Sie ist so klug und so lieb zu allen! Eines Nachts wacht Rebekka plötzlich von einem sehr hellen Schein auf – und hört gleich darauf, wie Maria sich mit einem Engel unterhält! Der erzählt ihr, dass sie ein Kind bekommen wird. Das findet Rebekka richtig aufregend!

Umso mehr ist sie enttäuscht, als Maria, hochschwanger, sich mit Josef ohne sie auf den Weg nach Betlehem macht. Sie möchte doch so gerne dabei sein, wenn das Kind auf die Welt kommt! Also folgt sie ihnen heimlich, nur begleitet von ihrem wunderbaren Hund und Freund Strubbel, der sie vor allen Gefahren beschützt. Aber wie kann er es verhindern, dass sie Weihnachten verschläft?

„Wie Rebekka Weihnachten verschlief“ ist eine Weihnachtsgeschichte, die auf eine fröhliche, bunte und neue Art über die Geburt Jesu aus Kinderaugen erzählt und damit ein großartiges (Vor-)Lesevergnügen für alle, die gespannt auf Weihnachten warten.

Rebekka lebte mit ihrer Schwester Maria, den Eltern und vier Brüdern in einem Haus. Ihr bester Freund, der Hund Strubbel, ist immer an ihrer Seite. Eines Nachts geschah etwas Merkwürdiges, ein leuchtendes Wesen sprach zu Maria, dass sie ein Kind bekommen würde, ein ganz besonders, Gottes Sohn. Zuerst glaubte sie noch an einen Traum, aber bereits am nächsten Morgen wusste sie, dass es keiner sein sollte. Ein unglaublich schönes Gefühl der Freude! Mit der Zeit wurde Marias Bauch immer runder, doch eines Abends kam ihr Verlobter Josef, denn sie mussten nach Bethlehem aufbrechen. Kaiser Augustus hatte den Befehl gegeben, dass jeder in die Stadt gehen musste, in der er geboren war. Rebekka hielt es ohne ihre Schwester nicht lange aus und bereits am nächsten Morgen lief sie mit Strubbel am Hoftor vorbei, um Maria und Josef nachzulaufen. Durch Felder und Gehöfte, entlang des Baches und durch ein kleines Dorf, immer weiter. Endlich hatten sie ihre Schwester eingeholt. Als sie in Bethlehem kein freies Plätzchen mehr fanden, gewährte ihnen ein Bauer Unterschlupf in einer Scheune. In dieser Nacht wurde das Christkind geboren und es strahlte genauso wie der Engel, der Maria einst besuchte. Da war sich Rebekka sicher, dass es geboren wurde, um den Menschen im Herzen ein warmes und himmlisches Leuchten zu schenken.

Das Kinderbuch „Wie Rebekka Weihnachten verschlief“ erscheint im Hardcoverformat und ist von wunderbaren, einmaligen Illustrationen unterstrichen. Damit wird die Adventszeit garantiert zum Lesevergnügen, die kleinen Leser werden auf eine Reise in die Welt der Fantasie und Träume entführt. Auch als Weihnachtsgeschenk für Kinder ab drei Jahren sehr zu empfehlen.

 

Wie Rebekka beinahe Weihnachten verschlief
Wie Rebekka beinahe Weihnachten verschlief
Sandra Salm / Elli Bruder
Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, 1. Auflage 2015  
Format 22 x 24 cm
24 Seiten, vierfarbig, Hardcover, EUR 12,99 [D]
ISBN: 978-3-8436-0631-8

 

Tom Lehels: Land der Träume [Buchvorstellung]

Lan der Träume

„Das Land der Träume steht für Freundschaft, Respekt, Harmonie und Liebe. Wir alle sollten nie den Mut verlieren, die Ziele, die wir uns erträumt haben, erreichen zu wollen.

Nach dem Motto „Hab keine Angst und flieg los“ werden die Kinder, wie auch wir Erwachsenen, bestärkt, sich nicht von Ängsten leiten zu lassen, sondern sich selbstbewusst dagegen zu stellen. Lasst uns unsere Träume leben! In jedem von uns steckt das „Land der Träume“. Man muss sich nur trauen, den Schlüssel, der in unserem Herzen steckt, zu drehen und für sich und andere das Tor zu diesem wunderschönen Ort zu öffnen.“ (Tom Lehel, aus dem Buch LAND DER TRÄUME)

Inhalt:

Als Leon ins Bett gehen soll, ist er traurig, dass sein Vater wie so oft lange arbeiten muss und für ihn keine Zeit hat. Als er kurz darauf in einen tiefen Schlaf fällt, erscheint aus dem Schatten des silbrig glänzenden Mondes eine dunkle Gestalt, die seine Ängste mithilfe eines bläulichen Kissens in Albträume verwandeln will. Doch bereits der Versuch schlägt fehl, denn aus dem weißen Nebel kommen zwei Figuren, Aron und Nihra, die seinen Kopf sanft und behutsam auf ein wundersames Kissen betten, bei dem alle Probleme, Ängste und Albträume hinweg sind.

Bei der Rückkehr ins Land der Träume werden jedoch nicht nur Aron und Nihra von dem weißen Strahl erfasst, sondern auch Leon, der neben ihnen auf der weichen Wiese aufwacht und staunend die endlose Weite mit ihren bunten schillernden Farben betrachtet. Auf seiner nächtlichen Abenteuerreise zeigen die beiden ihm ihr Land, er lernt Hummi, ein lustiges Wesen, welches wie eine Mischung aus Hummer und Ameise aussieht, kennen, reist mit Pardus, dem Herrscher der Lüfte durch die bunten Wolken und hat endlich die Möglichkeit, seinem Vater durch die Träume zu sagen, was ihn bewegt. Mit seinen neu gewonnenen Freunden rettet er das wunderbare Land der Träume vor Albamahra, der Fürstin der Dunkelheit, die dieses in schwarzen Felsen versinken lassen will und erobern sein Träumekissen zurück.

Klare Leseempfehlung:

Im Kinderbuch „Das Land der Träume“ von Tom Lehel werden die kleinen Leser an einen wundersamen Ort voller Fantasie entführt, an dem alles möglich ist, was sie sich wünschen und erträumen. Auf der nächtlichen Reise wird der Wert von Freundschaft, Selbstvertrauen, Mut, gemeinsam verbrachter Zeit und gegenseitigem Respekt vermittelt.

Dabei ist das Buch mit den liebevollen Illustrationen mehr als eine optimale Einschlafhilfe – beim Lesen werden durch die enthaltene Botschaft Kreativität, Verständnis sowie soziale Kompetenzen gefördert und Kinder lernen spielerisch unterschiedliche Sichtweisen kennen. Sie erfahren, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein sind und es auch andere gibt, welche Ähnliches empfinden und die Eltern werden beim Vorlesen daran erinnert, wie wichtig Nähe und Geborgenheit sind.

Auch als Geschenkidee ist „Das Land der Träume“ von Tom Lehel genau die richtige Wahl!

„Ich schließe meine Augen und fliege los ins Land der Träume. Der Ort, an dem Träume wahr werden können. Man muss nur fest daran glauben. Es ist der wunderbarste Ort, den es gibt.“  (aus: „Land der Träume“)

Ein Teil der Einnahmen dieses Buches kommt direkt Kinderlachen e.V. zugute!

Land der Träume III
Land der Träume
Tom Lehel
Hardcover, 20 cm x 25,5 cm x 0,8 cm, 61 Seiten
2014; Helmut Lingen Verlag GmbH & Co. KG, Köln
ISBN 978-3-942453-86-8, € 9,95 [D], €10,30 [A]

Das große Giraffenaffen Liederbuch. Die besten Kinderlieder-Klassiker [Buchvorstellung]

Liederbuch

„Die Affen rasen durch den Wald, denn endlich ist es da: das große Giraffenaffen-Liederbuch! Vom Häschen in der Grube über die drei Chinesen mit dem Kontrabass bis hin zur Vogelhochzeit – dieses Buch vereint die großen, und manchmal auch ganz kleinen, Kinderlieder-Klassiker, die aus keiner Kindheit wegzudenken sind.

Liebevoll im Giraffenaffen-Stil illustriert ist dieses Buch das ideale Geschenk für kleine Musikfreunde und weckt auch in Mama, Opa oder Tante die Freude am Mitsingen.“

„Brüderchen, komm tanz mit mir“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Der Kuckuck und der Esel“ und „Kommt ein Vogel geflogen“ – Wer kennt sie nicht, die klassischen Lieder mit den rhythmischen Reimen, welche Babys, Kleinkinder sowie größere Kinder bis in das Schulalter hinein begeistern und zum Mitsingen, Klatschen oder Tanzen animieren? Und was wäre die Weihnachtszeit ohne das gemeinsame Beisammensein bei den besinnlichen Klängen von „Süßer die Glocken nie klingen“, „O Tannenbaum“, „Heidschi Bumbeidschi“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“? Schöne Träume und eine angenehme Nachtruhe sind garantiert, wenn Eltern oder Großeltern den Kleinen im Bett „Guten Abend, gut Nacht“, „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ und „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“ vorsingen. Und nicht selten erinnern sie sich an ihre eigene Kindheit und schwelgen begeistert in Erinnerungen, wenn sie Lieder entdecken, deren Texte längst vergessen waren. Oder kennen Sie noch den genauen Wortlaut von „Spannenlanger Hansel“?

Bereits Wiegenlieder haben nicht nur eine beruhigende Wirkung auf die Kinder, sondern fördern durch das Zusammenspiel von Singen, Berührungen sowie den Wiegebewegungen die frühkindliche Entwicklung, da beide Gehirnhälften dabei beteiligt sind. Im Laufe der weiteren Entwicklung werden Fantasie, Kreativität, Sprachsinn, Aussprache sowie Wortschatz spielerisch geschult. Motorische Fähigkeiten sind eng an die sprachliche Entwicklung geknüpft und werden dabei immer mehr ausgeprägt. Nicht zuletzt fördert das gemeinsame Singen als tägliches Ritual die emotionale Bindung und den Zusammenhalt innerhalb der Familie.

Das große Giraffenaffen Liederbuch erfreut Klein und Groß mit 113 der besten Kinderlieder-Klassiker, dazugehörigen Noten und fröhlichen Illustrationen. Es hat in seinem Fundus Titel, welche einfach zeitlos sind und immer wieder gern gesungen werden, ob abends bei den Großeltern, wenn die Bettruhe zu Hause eingeläutet wird, im Singkreis des Kindergartens sowie im Musikunterricht der Schule oder auf einer langen Autofahrt, denn „Auf der Mauer auf der Lauer“, „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“, „Jetzt fahrn wir übern See und „Mein Hut der hat drei Ecken“ machen noch jeden Stau vergessen! Auch als Grundlage, um das erste Instrument zu lernen, ist dieses Kinderbuch mehr als empfehlenswert.

Stimmen Sie mit ein und lassen sich von den schönsten Klassikern unter den Kinderliedern begeistern!

Liederbuch
Das große Giraffenaffen Liederbuch 
Die besten Kinderlieder-Klassiker
riva Verlag, 1. Auflage 2015, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH 
Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate bis 12 Jahre
ISBN Print: 978-3-86883-559-5

 

Für Lulu ist jetzt alles anders [Rezension]

Für Lulu ist jetzt alles anders „Lulus Welt ist in Ordnung. Sie hat Freunde, mit denen sie spielen kann, und lebt geborgen mit den Menschen, die sie lieb hat. Doch plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Das macht Lulu traurig und wütend. Aber zum Glück gibt es jemanden, der ihr zeigt, dass es auch in ihrem neuen Leben viel Schönes gibt …  Ein warmherzig illustriertes Bilderbuch, das Kindern hilft, mit einschneidenden Veränderungen umzugehen.“

Auch wenn Eltern bei der Geburt ihren Kindern das Wort geben, sie vor allen schlechten Erfahrungen des Lebens zu bewahren, können sie dieses große Versprechen leider nicht immer halten. Einschneidende Veränderungen, aber auch Verluste, Trauer, wie auch Leid müssen manchmal selbst die Kleinsten von ihnen erleben. Das kann der Umzug aus dem gewohnten Umfeld, eine Trennung in der Familie oder auch der Tod eines Angehörigen sein.

Doch wie können Eltern das erklären, die Tränen trocknen und wieder für Sicherheit oder Geborgenheit sorgen? An dieser Stelle hilft nur Zeit, viel Liebe und nicht selten können Bücher die Worte ersetzen, die den Erwachsenen oftmals fehlen. „Für Lulu ist jetzt alles anders“ ist ein wunderbar warmherzig geschriebenes und zauberhaft illustriertes Kinderbuch aus dem PATMOS Verlag, in welchem Lulu, mit allen Personen, die sie liebt, irgendwo in einem kleinen Tal wohnt. Bis zu dem Tag, als ein Sturm heranrollt, über den grünen Hügel fegt und in ihrem Tal alles durcheinanderbringt.

Ab dem Tag ist alles anders. Sie wohnt nur noch mit Emerson zusammen, den sie während des wilden, brausenden Sturmes fest an der Hand gehalten hatte, während alle anderen jetzt in fremden Tälern wohnen – weit weg. Lulu ist wütend und weint, als vor ihr ein glänzender Adler steht und sie auf seinem warmen Rücken hoch durch die Lüfte schwingt und sie nach einer Weile auf einer Wiese mit wunderschönen Blumen und Gräsern absetzt, während lachende und singende Kinder sie umringen. Hier fühlt sich Lulu verstanden, als sie davon erzählt, dass in ihrem Tal alles anders ist. Als der Adler sie wieder zurückfliegt, schenkt er ihr eine schillernde Feder zur Erinnerung, die Lulu fortan immer bei sich trägt.

Fazit: Auf einfühlsame Art und Weise bringt das Buch „Für Lulu ist jetzt alles anders“ Kindern sensibel nahe, mit veränderten Situationen umzugehen und neue Zuversicht zu schöpfen.

Für Lulu ist jetzt alles anders
Für Lulu ist jetzt alles anders
Petra Fietzek
Illustrationen von Mechthild Weiling-Bäcker
PATMOS Verlag, 1. Auflage 2014
Hardcover, Format 22 x 24 cm
32 Seiten, vierfarbig
ISBN: 978-3-8436-0521-2